Gartenhaus online konfigurieren
Gerätehaus, Schuppen oder Gartenzimmer in Riegelbauweise mit Pultdach. Maße, Türen und Fenster stellen Sie selbst ein. Ihre Anfrage vermitteln wir kostenlos an einen passenden Holzbau-Betrieb.
Zum Gartenhaus-Konfigurator- 2 bis 8 m breit, 1,5 bis 4 m tief
- Türen und Fenster frei setzbar
- Ständerwerk mit Holzliste
- Made & gehostet in Deutschland
Ihr Gartenhaus, Ihre Entscheidungen
Im 3D-Konfigurator stellen Sie Ihr Projekt Schritt für Schritt zusammen und sehen jede Änderung sofort im Modell.
-
Maße
Breite von 2 bis 8 m, Tiefe von 1,5 bis 4 m, Wandhöhe von 1,8 bis 3 m. Die angegebene Wandhöhe ist die der niedrigen Traufwand, sie bleibt stehen, wenn Sie an der Dachneigung drehen.
-
Türen und Fenster
Jede Öffnung setzen Sie einzeln auf eine Wand, mit Breite, Höhe und Brüstung. Das Ständerwerk teilt sich darum herum auf, Sturz und Riegel kommen automatisch dazu.
-
Konstruktion
Schwelle, Ständer, Rähm, Streben und Sparren mit praxisüblichen Querschnitten. Auf Wunsch eine Balkenlage für den Dachboden.
-
Dach und Gefälle
Pultdach von 3 bis 20 Grad, Gefälle nach hinten oder nach vorn. Dazu Dachüberstand und Eindeckung.
Gartenhaus-Konfigurator
Stellen Sie Ihr Projekt zusammen und senden Sie am Ende die kostenlose Anfrage ab. Wir vermitteln sie an einen passenden Holzbau-Betrieb, der sich mit einem Angebot bei Ihnen meldet. Haben Sie schon einen Betrieb, nehmen Sie stattdessen das Planungsbundle mit.
Planung und Anfrage sind kostenlos und unverbindlich. Wer die Unterlagen selbst mitnehmen will, zahlt für das Planungsbundle zurzeit 14,00 € statt 29,00 € inkl. MwSt.
Gut zu wissen: Gartenhaus
Ein Gartenhaus ist schnell gekauft und ebenso schnell falsch gestellt. Die drei Punkte, an denen es in der Praxis hängt, sind der Untergrund, der Feuchteschutz an der Schwelle und die Frage, ab wann das Bauamt mitredet.
Riegelbauweise: Was der Konfigurator baut
Das Modell ist kein Bausatz aus Bohlen, sondern ein Holzständerwerk, wie es ein Zimmerer aufstellt: unten ein Schwellenkranz, darauf die Ständer, oben das Rähm, dazwischen Riegel und Streben für die Aussteifung. Darauf liegen die Sparren des Pultdachs. Beplankt und gedämmt wird je nach Nutzung, vom offenen Geräteschuppen bis zum gedämmten Gartenzimmer.
Der Vorteil gegenüber einem Fertigbausatz aus dem Baumarkt liegt in der Freiheit bei Maßen und Öffnungen. Sie bekommen dafür eine Holzliste, mit der ein Betrieb abbinden oder Sie selbst beim Holzhandel bestellen können.
Der Untergrund entscheidet über die Lebensdauer
Ein Gartenhaus braucht keinen aufwendigen Keller, aber einen ebenen, frostfrei gegründeten Untergrund. Üblich sind Punktfundamente unter den Schwellenpunkten, Betonplatten auf verdichtetem Schotter oder eine durchgehende Bodenplatte. Wichtiger als die Bauart ist, dass alle Auflagerpunkte in einer Ebene liegen. Steht der Schwellenkranz schief, klemmen Türen und Fenster dauerhaft.
Zwischen Fundament und Schwelle gehört eine Trennlage, etwa eine Bitumenbahn. Ohne sie zieht das Holz Feuchtigkeit aus dem Beton.
Spritzwasser ist der häufigste Schaden
Regen, der vom Boden zurückspritzt, erreicht die untersten 30 Zentimeter der Wand. Genau dort sitzt die Schwelle, und genau dort fault Holz zuerst. Die anerkannte Regel aus dem konstruktiven Holzschutz lautet deshalb: mindestens 30 Zentimeter Abstand zwischen Gelände und Holzbauteil, oder ein Sockel, der diese Zone übernimmt. Planen Sie den Sockel bei der Gründung mit ein. Im Modell steht das Gartenhaus auf seinem Schwellenkranz, die Höhe darunter bestimmen Sie auf der Baustelle.
Ebenso wirksam ist ein ausreichender Dachüberstand. Er hält den Schlagregen von der Fassade fern und verlängert die Standzeit jeder Holzverkleidung deutlich. Mehr zur Holzwahl steht unter Fichte oder Lärche.
Wie steil das Pultdach sein muss
- Bitumenbahn oder EPDM: ab 2 Prozent Gefälle, also etwa 1,1 Grad. Das ist die Untergrenze für eine Abdichtung.
- Trapez- oder Wellprofil aus Blech: je nach Hersteller ab etwa 5 bis 10 Grad, mit dichtgelegten Überlappungen auch flacher.
- Bitumenschindeln: üblich ab etwa 15 Grad.
Der Konfigurator lässt 3 bis 20 Grad zu. Bedenken Sie beim Einstellen, dass die hohe Wand mit der Neigung wächst: Bei 4 Meter Tiefe und 15 Grad liegt sie gut einen Meter über der niedrigen. Die Übersicht über die Dachformen steht im Ratgeber unter Dachformen im Überblick.
Ab wann das Bauamt mitredet
Gebäude ohne Aufenthaltsraum, ohne Toilette und ohne Feuerstätte sind nach der Musterbauordnung bis 30 Kubikmeter umbautem Raum verfahrensfrei, allerdings nicht im Außenbereich. Die Länder weichen davon ab: Bayern lässt im Innenbereich bis 75 Kubikmeter zu, Baden-Württemberg bis 40 Kubikmeter, Nordrhein-Westfalen und Hessen bleiben bei 30.
Zur Einordnung: Ein Gartenhaus mit 4 mal 3 Metern Grundfläche und 2,4 Metern mittlerer Höhe hat rund 29 Kubikmeter. Sie liegen damit in vielen Ländern knapp unter der Grenze, und schon eine höhere Wand kippt die Rechnung.
Verfahrensfrei heißt außerdem nicht regelfrei. Bebauungsplan, Gestaltungssatzung und Abstandsflächen gelten weiter. An der Grundstücksgrenze sind Gebäude ohne Aufenthaltsräume in vielen Ländern zulässig, solange sie eine mittlere Wandhöhe von 3 Metern und je Grenze 9 Meter Länge nicht überschreiten. Was verfahrensfrei sonst bedeutet, steht unter Baugenehmigung.
Was der Konfigurator leistet, und was nicht
- Er liefert: ein maßhaltiges 3D-Modell, Ansichten, eine Holzliste mit Querschnitten und Längen sowie das IFC-Modell für den Betrieb.
- Er liefert nicht: den Standsicherheitsnachweis, die Bauantragsunterlagen und die Details für Dämmung und Abdichtung. Das gehört zum Fachbetrieb oder zum Tragwerksplaner. Querschnitte, Abstände und Fundamentmaße sind Richtwerte ohne standortbezogene Schnee- und Windlasten, Baugrund und Frosttiefe. Nicht ohne geprüfte Statik und Fachbetrieb ausführen. Ob eine Baugenehmigung nötig ist und welche Abstandsflächen gelten, klärt das zuständige Bauamt.
Im Ratgeber weiterlesen
Verwandte Bauformen
Häufige Fragen zum Thema Gartenhaus
Braucht ein Gartenhaus eine Baugenehmigung?
Das hängt an der Größe, am Bundesland und daran, ob das Grundstück im Innenbereich liegt. Die Musterbauordnung stellt Gebäude ohne Aufenthaltsraum, Toilette und Feuerstätte bis 30 Kubikmeter umbauten Raum verfahrensfrei, im Außenbereich gilt das nicht. Bayern lässt im Innenbereich bis 75 Kubikmeter zu, Baden-Württemberg bis 40 Kubikmeter. Verfahrensfrei heißt nicht regelfrei: Bebauungsplan, Abstandsflächen und Gestaltungssatzung gelten weiter. Fragen Sie im Zweifel bei Ihrer Gemeinde nach.
Welches Fundament braucht ein Gartenhaus?
Für ein Gerätehaus in Riegelbauweise genügen in der Regel Punktfundamente oder verdichtete Betonplatten unter den Schwellenpunkten, frostfrei gegründet. Wichtig ist weniger die Bauart als die Ebenheit und der Abstand zum Boden: Die Schwelle soll mindestens 30 Zentimeter über dem Gelände liegen oder durch einen Sockel geschützt sein, sonst steht das Holz im Spritzwasser.
Wie steil muss das Pultdach sein?
Die Neigung richtet sich nach der Eindeckung. Eine Abdichtung aus Bitumen oder EPDM verlangt mindestens 2 Prozent Gefälle, Trapez- und Wellprofile aus Blech je nach Hersteller etwa 5 bis 10 Grad. Im Konfigurator stellen Sie die Neigung zwischen 3 und 20 Grad ein. Mehr Neigung heißt mehr Sicherheit gegen stehendes Wasser und mehr Höhe an der hohen Wand.
Wie viele Türen und Fenster kann ich einbauen?
So viele, wie in die Wandfelder passen. Jede Öffnung setzen Sie einzeln auf eine Wand, mit Breite, Höhe und Brüstungshöhe. Der Konfigurator teilt das Ständerwerk darum herum auf und setzt Sturz und Riegel. Ein lichtes Feld bleibt dabei nie breiter als 2,10 Meter.