Planen und anfragen kostenlos · Unterlagen zum Mitnehmen: Planungsbundle 14,00 € statt 29,00 €

Vordach online konfigurieren

Freitragend oder auf Konsolen, über Haustür oder Nebeneingang. Planen Sie Ihr Vordach in 3D. Ihre Anfrage vermitteln wir kostenlos an einen passenden Holzbau-Betrieb.

Zum Vordach-Konfigurator
  • Freitragend oder gestützt
  • Maße frei wählbar
  • Praxisübliche Querschnitte
  • Made & gehostet in Deutschland
Vordach aus Holz, im Konfigurator geplant
Vordach über dem Hauseingang

Ihr Vordach, Ihre Entscheidungen

Im 3D-Konfigurator stellen Sie Ihr Projekt Schritt für Schritt zusammen und sehen jede Änderung sofort im Modell.

  • Ausführung

    Freitragend über Konsolen an der Wand oder mit Stützen bis auf den Boden. Der Konfigurator zeigt beide Varianten im Modell.

  • Maße

    Breite, Auskragung und Höhe stellen Sie frei ein, vom schmalen Regenschutz bis zum überdachten Eingangsbereich.

  • Konstruktion

    Sparren, Pfetten und Konsolen werden mit praxisüblichen Querschnitten vordimensioniert.

  • Material

    Fichte oder Lärche, dazu die Eindeckung. Alles direkt im Modell wählbar.

Vordach-Konfigurator

Stellen Sie Ihr Projekt zusammen und senden Sie am Ende die kostenlose Anfrage ab. Wir vermitteln sie an einen passenden Holzbau-Betrieb, der sich mit einem Angebot bei Ihnen meldet. Haben Sie schon einen Betrieb, nehmen Sie stattdessen das Planungsbundle mit.

Planung und Anfrage sind kostenlos und unverbindlich. Wer die Unterlagen selbst mitnehmen will, zahlt für das Planungsbundle zurzeit 14,00 € statt 29,00 € inkl. MwSt.

Gut zu wissen: Vordach

Ein Vordach schützt die Haustür vor Regen und Schnee und hält den Eingangsbereich trocken. Konstruktiv ist es eine überschaubare Aufgabe. Die Tücken liegen fast immer in der Befestigung an der Fassade.

Freitragend oder auf Stützen?

Ein freitragendes Vordach hängt allein an der Wand und wirkt leicht, weil nichts den Weg zur Tür verstellt. Der Preis dafür sind hohe Kräfte an den Befestigungspunkten: Die gesamte Last wird über wenige Anker in die Wand eingeleitet.

Ein Vordach auf Stützen leitet den Großteil der Last direkt in den Boden. Das entlastet die Fassade erheblich und erlaubt deutlich größere Auskragungen. Nötig sind dafür Fundamente und Platz.

Der kritische Punkt: die Befestigung

Bei einem gedämmten Haus sitzt die tragfähige Wand hinter mehreren Zentimetern Dämmung. Eine Befestigung, die nur in der Dämmebene endet, trägt nichts. Nötig sind entweder Abstandsmontagesysteme, die die Last durch die Dämmung in das Mauerwerk führen, oder eine Ausführung auf Stützen. Üblich sind Distanzanker, die durch die Dämmung hindurch meist mit Injektionsmörtel im Mauerwerk verankert werden; ein Trennelement aus Kunststoff mindert die Wärmebrücke. Welche Last ein solcher Anker trägt, steht nur in der Zulassung des jeweiligen Herstellers, eine Pauschalzahl gibt es nicht.

Dazu kommt die Bauphysik: Jede Durchdringung der Dämmebene ist eine potenzielle Wärmebrücke und ein möglicher Weg für Feuchtigkeit. Diese Details gehören in die Hand des Fachbetriebs. Der Konfigurator liefert Geometrie und Holzliste, nicht das Anschlussdetail.

Schneelast nicht unterschätzen

Ein Vordach sieht klein aus, trägt aber dieselbe Schneelast pro Quadratmeter wie jedes andere Dach. In schneereichen Lagen kommt hinzu, dass Schnee vom darüberliegenden Hausdach abrutschen und sich auf dem Vordach sammeln kann. Die maßgebliche Schneelastzone hängt vom Standort ab und geht in die Bemessung ein.

Wie tief, wie breit?

Eine Norm legt die Maße nicht fest. Die Fachliteratur zum barrierefreien Bauen nennt zwei Faustregeln: Die Tiefe beträgt mindestens die Hälfte der Höhe von der Türschwelle bis zur Unterkante des Vordachs, oder das Vordach deckt den Eingang unter einem Winkel von 30 Grad ab. Bei einer Unterkante in 2,40 m Höhe heißt das: mindestens 1,20 m Tiefe. In der Praxis sind Vordächer meist 1 bis 2 m tief, und eine lichte Höhe von etwa 2,20 m ist üblich.

Ob ein Vordach freitragend bleiben kann oder Stützen braucht, lässt sich nicht pauschal an der Tiefe festmachen. Das hängt an Schneelast, Wandbaustoff und Anker und gehört in die Statik.

Welche Neigung die Eindeckung braucht

  • Abdichtung aus Bitumen oder EPDM: mindestens 2 Prozent Gefälle.
  • Doppelstehfalz aus Zink: ab etwa 3 Grad mit Zusatzmaßnahmen, empfohlen über 7 Grad.
  • Dachziegel: je nach Modell ab etwa 22 bis 40 Grad, bei einem Vordach selten sinnvoll.

Die Übersicht über alle Eindeckungen steht unter Dachformen im Überblick.

Holz ist am Hauseingang ausdrücklich erlaubt

Dächer müssen grundsätzlich eine harte Bedachung haben, also widerstandsfähig gegen Flugfeuer sein. Die Musterbauordnung nimmt Eingangsüberdachungen aus brennbaren Baustoffen davon aus, wenn die Eingänge nur zu Wohnungen führen. Ein Vordach aus Holz vor einem Wohnhaus ist damit zulässig.

Brauche ich eine Baugenehmigung?

Hauseingangsüberdachungen stehen in der Musterbauordnung bei den verfahrensfreien „unbedeutenden Anlagen", in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Bayern ebenso, und zwar ohne Flächen- oder Tiefengrenze. Das unterscheidet sie von der Terrassenüberdachung, für die meist 30 m² gelten.

Verfahrensfrei heißt nicht regelfrei. Bebauungsplan, Gestaltungssatzung und Denkmalschutz gelten weiter, und das Vordach kann die Abstandsfläche berühren. Baden-Württemberg etwa lässt Eingangsüberdachungen dort nur außer Betracht, wenn sie höchstens 1,50 m vor die Wand treten. Was „verfahrensfrei" sonst bedeutet und was nicht, steht unter Baugenehmigung.

Im Ratgeber weiterlesen

Verwandte Bauformen

Häufige Fragen zum Thema Vordach

Freitragend oder mit Stützen?

Freitragend wirkt leichter und verstellt den Weg nicht, leitet aber die gesamte Last über wenige Anker in die Wand. Mit Stützen sind größere Auskragungen möglich und die Fassade wird entlastet, dafür brauchen Sie Fundamente und Platz.

Kann ein Vordach an einem gedämmten Haus befestigt werden?

Ja, aber nicht in der Dämmung selbst. Die Last muss über Abstandsmontagesysteme in das tragende Mauerwerk geführt werden. Jede Durchdringung ist zudem eine mögliche Wärmebrücke. Dieses Detail gehört in die Hand des Fachbetriebs.

Braucht ein Vordach eine Baugenehmigung?

Hauseingangsüberdachungen zählen in der Musterbauordnung und etwa in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Bayern zu den verfahrensfreien unbedeutenden Anlagen, und zwar ohne feste Flächengrenze. Verfahrensfrei heißt aber nicht regelfrei: Abstandsflächen, Bebauungsplan, Gestaltungssatzung und Denkmalschutz gelten weiter.

Wie tief sollte ein Vordach sein?

Eine Norm dafür gibt es nicht. Eine gängige Faustregel aus der Planung barrierefreier Eingänge: Die Tiefe beträgt mindestens die Hälfte der Höhe zwischen Türschwelle und Unterkante Vordach, oder das Vordach deckt den Eingang unter einem Winkel von 30 Grad ab. In der Praxis sind Vordächer meist 1 bis 2 Meter tief.