Holzrahmenbau online konfigurieren
Riegelwerk oder Massivholzplatte: Planen Sie Wände und Grundriss in 3D, mit Öffnungen für Fenster und Türen. Ihre Anfrage vermitteln wir anschließend kostenlos an einen passenden Holzbau-Betrieb.
Zum Holzrahmenbau-Konfigurator- Riegelwerk oder BSP
- Grundriss frei planbar
- Öffnungen im Modell
- Made & gehostet in Deutschland
Ihr Holzrahmenbau, Ihre Entscheidungen
Im 3D-Konfigurator stellen Sie Ihr Projekt Schritt für Schritt zusammen und sehen jede Änderung sofort im Modell.
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Zwei Bauweisen
Holzrahmenbau als Riegelwerk aus Ständern und Riegeln mit Dämmung dazwischen, oder Brettsperrholz als massive Platte. Beide stehen im Konfigurator zur Wahl.
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Grundriss
Wandlängen, Höhen und Winkel stellen Sie selbst ein. Das Modell zeigt den Aufbau sofort dreidimensional.
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Öffnungen
Fenster und Türen setzen Sie an die gewünschte Stelle. Stiele und Stürze werden im Modell mitgeführt.
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Mengen und Modell
Aus dem Ergebnis entstehen Holzliste und IFC-Modell. Damit kann ein Abbundbetrieb kalkulieren.
Holzrahmenbau-Konfigurator
Stellen Sie Ihr Projekt zusammen und senden Sie am Ende die kostenlose Anfrage ab. Wir vermitteln sie an einen passenden Holzbau-Betrieb, der sich mit einem Angebot bei Ihnen meldet. Haben Sie schon einen Betrieb, nehmen Sie stattdessen das Planungsbundle mit.
Planung und Anfrage sind kostenlos und unverbindlich. Wer die Unterlagen selbst mitnehmen will, zahlt für das Planungsbundle zurzeit 14,00 € statt 29,00 € inkl. MwSt.
Gut zu wissen: Holzrahmenbau
Holzrahmenbau und Brettsperrholz sind die beiden verbreiteten Bauweisen für tragende Holzwände. Beide werden im Werk vorgefertigt und auf der Baustelle montiert, was die Bauzeit gegenüber dem Massivbau deutlich verkürzt.
Holzrahmenbau oder Brettsperrholz?
| Holzrahmenbau (HRB) | Brettsperrholz (BSP) | |
|---|---|---|
| Aufbau | Ständer und Riegel, Dämmung im Gefach | Kreuzweise verleimte Massivholzplatte |
| Wandstärke | Schlanker bei gleicher Dämmwirkung | Dicker, dafür massiv und speicherfähig |
| Kosten | In der Regel günstiger | Höher, dafür sichtbare Oberflächen möglich |
| Typisch für | Einfamilienhaus, Anbau, Aufstockung | Sichtbare Konstruktionen, hohe Lasten |
Warum Vorfertigung den Unterschied macht
Die Wände entstehen witterungsgeschützt in der Halle und kommen fertig zur Baustelle. Der Rohbau steht dadurch oft in wenigen Tagen. Das setzt allerdings voraus, dass die Planung vor der Fertigung steht. Änderungen am fertigen Element sind teuer.
Genau dafür ist das Planungsbundle gedacht: Sie klären Maße und Öffnungen vorab am Modell, und der Betrieb bekommt eine Grundlage, die er direkt weiterverarbeiten kann.
Holzrahmenbau, Holztafelbau, Holzständerbau
Die Begriffe werden oft durcheinander verwendet. Beim Holzrahmenbau, auch Holztafelbau genannt, bilden Ständer, Schwelle und Rähm aus Konstruktionsvollholz einen Rahmen, der beidseitig beplankt wird. Erst die Beplankung macht die Wand steif, und die Wand kommt als fertige Tafel aus dem Werk, oft schon mit Fenstern. Der Ständerabstand liegt meist bei 62,5 cm, passend zum Raster der Platten und Dämmstoffe (mehr zum Achsmaß).
Beim Holzständerbau laufen die Stützen über mehrere Geschosse durch, montiert wird stärker auf der Baustelle. Eine einheitliche Abgrenzung gibt es nicht. Brettsperrholz ist dagegen Massivholzbau: kreuzweise verleimte Lagen, die Dämmung sitzt außen.
Ein typischer Wandaufbau
Von innen nach außen, als Beispiel aus der Fachliteratur:
| Schicht | Dicke | Aufgabe |
|---|---|---|
| Innenbekleidung | 10 bis 20 mm | Oberfläche |
| Installationsebene | 60 mm | Leitungen, ohne die luftdichte Schicht zu durchstoßen |
| OSB-Platte | 20 mm | aussteifend und luftdicht |
| Ständer mit Dämmung | 200 mm | Tragwerk und Wärmeschutz |
| Zusatzdämmung | 20 bis 60 mm | überdeckt die Ständer als Wärmebrücke |
| diffusionsoffene Bahn, Hinterlüftung, Fassade | je nach Fassade | Wetterschutz, Feuchte kann nach außen abtrocknen |
Die Installationsebene ist das Detail, das am häufigsten fehlt. Ohne sie wird jede Steckdose zum Loch in der luftdichten Schicht.
Genehmigung
Ein Wohngebäude ist in keinem Bundesland verfahrensfrei, unabhängig von der Bauweise. Je nach Land und Bebauungsplan läuft das über ein Genehmigungsverfahren oder eine Genehmigungsfreistellung, bei der die Bauvorlagen trotzdem eingereicht werden.
Wärmeschutz: was gefordert ist und was erreichbar ist
Seit Sommer 2026 gilt das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG), das das Gebäudeenergiegesetz abgelöst hat. Die Anforderungen an die Gebäudehülle sind dabei nach bisherigem Stand gleich geblieben:
- Neubau: Das Referenzgebäude rechnet für die Außenwand mit einem U-Wert von 0,28 W/(m²K).
- Erneuerung einer Außenwand im Bestand: höchstens 0,24 W/(m²K).
Holzrahmenbau liegt deutlich darunter. Werte unter 0,15 W/(m²K) sind mit dem Aufbau oben gut erreichbar, weil die Dämmung in der Tragebene sitzt statt davor. Wichtig bei der Rechnung: Der Holzanteil in der Dämmebene dämmt schlechter und muss anteilig eingerechnet werden.
Brandschutz und Gebäudeklasse
Wie viel Feuerwiderstand die tragenden Wände brauchen, hängt von der Gebäudeklasse ab. Nach der Musterbauordnung haben Gebäude der Klasse 1, also freistehend, bis 7 m hoch und mit höchstens zwei Nutzungseinheiten, keine Anforderung an die tragenden Wände. In den Klassen 2 und 3 müssen sie feuerhemmend sein. Für das übliche Einfamilienhaus ist Holz damit unproblematisch. Die Länder weichen im Detail ab, und ab Gebäudeklasse 4 gelten eigene Holzbau-Richtlinien.
Aufstockung in Holzbauweise
Holz wiegt deutlich weniger als Mauerwerk, Fichte etwa 450 kg je Kubikmeter. Viele Bestandsgebäude tragen eine leichte Holzaufstockung deshalb ohne große Verstärkung. Ob das im Einzelfall stimmt, muss ein Tragwerksplaner am Bestand prüfen. Zu beachten ist außerdem: Wird das Gebäude durch die Aufstockung höher, kann es in eine höhere Gebäudeklasse rutschen, und dann steigen die Anforderungen an den Brandschutz.
Was der Konfigurator plant, und was nicht
Der Konfigurator plant die Tragstruktur: Wände, Öffnungen, Stiele und Stürze, daraus Holzliste und IFC-Modell. Dämmung, Dampfbremse, Fassadenaufbau und den Wärmeschutznachweis legt der Fachbetrieb zusammen mit dem Energieberater fest.
Was den Preis beeinflusst
- Bauweise (Riegelwerk oder Brettsperrholz)
- Wandflächen, Höhen und Anzahl der Öffnungen
- Dämmstandard und Fassadenaufbau
- Grad der Vorfertigung im Werk
- Kranstellung und Zugänglichkeit der Baustelle
Im Ratgeber weiterlesen
Verwandte Bauformen
Häufige Fragen zum Thema Holzrahmenbau
Was ist der Unterschied zwischen Holzrahmenbau und Brettsperrholz?
Beim Holzrahmenbau tragen Ständer und Riegel, die Dämmung liegt im Gefach. Das ergibt schlanke Wände zu vergleichsweise günstigen Kosten. Brettsperrholz ist eine kreuzweise verleimte Massivholzplatte: dicker und teurer, dafür massiv, speicherfähig und als sichtbare Oberfläche verwendbar.
Brauche ich für ein Holzhaus eine Baugenehmigung?
Ein Wohngebäude ist in keinem Bundesland verfahrensfrei, unabhängig von der Bauweise. Je nach Land und Bebauungsplan läuft das über ein Genehmigungsverfahren oder eine Genehmigungsfreistellung, bei der die Bauvorlagen trotzdem eingereicht werden. Dazu kommen die Anforderungen an den Wärmeschutz aus dem Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG), das im Sommer 2026 das Gebäudeenergiegesetz abgelöst hat.
Plant der Konfigurator auch die Dämmung?
Nein. Der Konfigurator plant die tragende Struktur und liefert daraus Modell und Holzliste. Dämmung, Dampfbremse und Fassadenaufbau legt der Fachbetrieb fest, in der Regel gemeinsam mit einem Energieberater.
Kann ich damit eine Aufstockung planen?
Die Wandkonstruktion ja. Ob die bestehende Statik eine Aufstockung trägt, muss allerdings ein Tragwerksplaner am Bestand prüfen. Das kann kein Konfigurator beantworten.