Planen und anfragen kostenlos · Unterlagen zum Mitnehmen: Planungsbundle 14,00 € statt 29,00 €

Hochebene online konfigurieren

Ein Podest im Raum, auf Stützen, mit Treppe und Brüstung. Grundriss, Höhe, Balkenlage und Treppe stellen Sie selbst ein. Ihre Anfrage vermitteln wir kostenlos an einen passenden Holzbau-Betrieb.

Zum Hochebenen-Konfigurator
  • 1,5 bis 4 m lang, 1,5 bis 5 m tief
  • Treppe links, rechts oder keine
  • Balkenlage mit Holzliste
  • Made & gehostet in Deutschland
Hochebene auf vier Stützen mit Treppe und Brüstung, im Konfigurator geplant
Hochebene mit Balkenlage, Treppe und Brüstung

Ihre Hochebene, Ihre Entscheidungen

Im 3D-Konfigurator stellen Sie Ihr Projekt Schritt für Schritt zusammen und sehen jede Änderung sofort im Modell.

  • Maße

    Länge 1,5 bis 4 m, Tiefe 1,5 bis 5 m, Oberkante Belag 1,4 bis 3 m über dem Fußboden. Die Höhe entscheidet darüber, was unter der Ebene noch möglich ist.

  • Balkenlage

    Balken 10 cm breit, Höhe 16, 18, 20 oder 24 cm, Achsabstand von 30 bis 80 cm. Über der Treppenöffnung liegt ein Wechsel, der die unterbrochenen Balken aufnimmt.

  • Auflager und Stützen

    Frei auf vier Stützen oder hinten auf einem Wandbalken, dann stehen die Stützen nur vorne. Querschnitt 10, 12 oder 14 cm; ab 3,30 m Trägerlänge kommt eine Zwischenstütze dazu.

  • Treppe und Brüstung

    Treppe links, rechts oder gar keine, Breite 50 bis 100 cm, Lauflänge frei. Brüstung mit Pfosten, Brett und Handlauf, 30 cm bis 1,10 m hoch.

Hochebenen-Konfigurator

Stellen Sie Ihr Projekt zusammen und senden Sie am Ende die kostenlose Anfrage ab. Wir vermitteln sie an einen passenden Holzbau-Betrieb, der sich mit einem Angebot bei Ihnen meldet. Haben Sie schon einen Betrieb, nehmen Sie stattdessen das Planungsbundle mit.

Planung und Anfrage sind kostenlos und unverbindlich. Wer die Unterlagen selbst mitnehmen will, zahlt für das Planungsbundle zurzeit 14,00 € statt 29,00 € inkl. MwSt.

Gut zu wissen: Hochebene

Eine Hochebene gewinnt Fläche, wo Raumhöhe brachliegt. Ob sie am Ende brauchbar ist, entscheiden drei Zahlen: die Höhe des Podests, die lichte Höhe darunter und der Platz, den die Treppe frisst.

Die Höhe teilt den Raum zweimal

Jede Hochebene teilt die Raumhöhe in zwei Abschnitte, und beide müssen benutzbar bleiben. Unter dem Podest zählt die lichte Höhe bis zur Balkenunterkante, darüber der Abstand bis zur Decke. Bei 2,20 m Oberkante Belag und 18 cm Balkenhöhe bleiben unten rund 2 m, oben bei 3 m Raumhöhe noch 80 cm. Zum Sitzen auf der Ebene braucht es ungefähr 1,30 m, zum Stehen deutlich mehr.

Für einen Aufenthaltsraum im Sinne der Bauordnung verlangen die Länder in der Regel 2,40 m lichte Höhe. Eine Hochebene bleibt deshalb meist eine Nutzfläche, keine Verlängerung der Wohnfläche. Das ist kein Nachteil, solange man es vorher weiß.

Die Treppe braucht mehr Platz, als man denkt

Eine gerade Treppe auf 2,20 m Höhe hat bei 20 cm Steigung elf Stufen. Mit 16,5 cm Auftritt ergibt das 1,67 m Lauflänge, dazu der Austritt unten. Wer flacher steigt, gewinnt an Bequemlichkeit und verliert an Stellfläche: Bei 26 cm Auftritt sind es schon 2,60 m.

Die DIN 18065 nennt für notwendige Treppen in Wohngebäuden höchstens 19 cm Steigung und mindestens 26 cm Auftritt. Eine Treppe auf eine Hochebene ist in der Regel keine notwendige Treppe, deshalb sind Raumspartreppen zulässig. Prüfen Sie trotzdem die Schrittmaßregel: zweimal Steigung plus einmal Auftritt zwischen 59 und 65 cm.

Absturzsicherung ist keine Geschmacksfrage

Ab einem Meter Absturzhöhe verlangen die Landesbauordnungen eine Umwehrung, üblicherweise mindestens 90 cm hoch. Wo Kinder hinaufsteigen, gilt zusätzlich: höchstens 12 cm lichter Abstand zwischen den Stäben, keine waagerechten Bretter, die zur Leiter werden, und keine Lücke unter dem untersten Brett. Der Konfigurator setzt die Pfosten höchstens 2 m auseinander und die Stäbe so, dass bei 3 cm Stabdicke nicht mehr als 12 cm frei bleiben.

Die Öffnung für die Treppe bekommt eine eigene Brüstung, sonst bleibt an der Podestkante ein Loch. Im Modell ist sie mit dabei.

Die Lasten kommen von oben und gehen in den Boden

Eine Hochebene ist eine Decke auf Stützen, und was darauf steht, landet unten auf vier Punkten. In Wohnräumen wird mit 1,5 bis 2,0 Kilonewton je Quadratmeter Nutzlast gerechnet, bei Lagerflächen mit mehr. Bei 3 mal 3 Metern und 2 Kilonewton sind das 18 Kilonewton, verteilt auf die Stützen, also rund 450 Kilogramm je Fuß.

Das trägt ein üblicher Estrich, aber nicht jede Holzbalkendecke im Altbau. Lehnt die Ebene an der Wand, hängt ein Teil der Last am Wandbalken, und dann entscheidet der Untergrund: In Mauerwerk halten Schwerlastanker, in Gipskarton nichts. Die Befestigung gehört in die Ausführungsplanung, nicht in den Konfigurator.

Was der Konfigurator leistet, und was nicht

  • Er liefert: ein maßhaltiges 3D-Modell, Ansichten, eine Holzliste mit Querschnitten, Längen und Positionsnummern sowie das IFC-Modell für den Betrieb.
  • Er liefert nicht: den Standsicherheitsnachweis, die Befestigung an Wand und Boden und die Brandschutzbetrachtung. Das gehört zum Fachbetrieb oder zum Tragwerksplaner. Querschnitte, Abstände und Fundamentmaße sind Richtwerte ohne standortbezogene Schnee- und Windlasten, Baugrund und Frosttiefe. Nicht ohne geprüfte Statik und Fachbetrieb ausführen. Ob eine Baugenehmigung nötig ist und welche Abstandsflächen gelten, klärt das zuständige Bauamt.

Im Ratgeber weiterlesen

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Häufige Fragen zur Hochebene

Ab welcher Höhe braucht eine Hochebene eine Brüstung?

Die Landesbauordnungen verlangen eine Umwehrung, sobald die Absturzhöhe mehr als einen Meter beträgt. Üblich sind mindestens 90 Zentimeter Höhe. Im Konfigurator stellen Sie die Brüstung zwischen 30 Zentimetern und 1,10 Metern ein, die Pfosten stehen höchstens 2 Meter auseinander. Wo Kinder hinaufsteigen, sollte zwischen den Stäben höchstens 12 Zentimeter Luft bleiben, damit kein Kopf hindurchpasst.

Welche Balken braucht eine Hochebene?

Der Konfigurator setzt die Balken 10 Zentimeter breit; die Höhe wählen Sie zwischen 16 und 24 Zentimetern, den Achsabstand zwischen 30 und 80 Zentimetern. Welche Kombination Ihre Spannweite trägt, entscheidet die statische Berechnung. Als Größenordnung: In Wohnräumen wird mit 1,5 bis 2,0 Kilonewton je Quadratmeter Nutzlast gerechnet, bei Lagerflächen mit mehr.

Bleibt unter der Hochebene ein Aufenthaltsraum?

Nur, wenn darunter genug lichte Höhe übrig bleibt. Ein Aufenthaltsraum braucht nach den Bauordnungen der Länder in der Regel 2,40 Meter. Bei 2,20 Metern Oberkante Belag und 18 Zentimetern Balkenhöhe bleiben darunter rund 2 Meter, das reicht für Stauraum, Schreibtisch oder Garderobe, nicht für einen Wohnraum im Sinne der Bauordnung.

Wie steil darf die Treppe sein?

Das hängt daran, ob sie der einzige Weg zu einem Aufenthaltsraum ist. Für notwendige Treppen in Wohngebäuden nennt die DIN 18065 höchstens 19 Zentimeter Steigung und mindestens 26 Zentimeter Auftritt. Eine Treppe auf eine Hochebene ist meist keine notwendige Treppe, deshalb lässt der Konfigurator auch Raumspartreppen zu: Steigung um 20 Zentimeter, Auftritt ab 12 Zentimetern. Prüfen Sie die Schrittmaßregel, zweimal Steigung plus einmal Auftritt sollte zwischen 59 und 65 Zentimetern liegen.